Maydolong Businesstrip

Ich bin gerade in Maydolong, eine Stadt knapp 30km noerdlich von Hernani, in der Mirko, auch ein IT-Freiwilliger arbeitet. Weil hier schon Internet vom Freiwilligen des letzten Jahres eingerichtet wurde, habe ich die Verwaltung besucht. Also habe ich mir auf meinem „Businesstrip“ die letzten zwei Tage die Satellitenanlage hier angeguckt.
Positiver Nebeneffekt: Ich kann das Internet nutzen, um euch ein paar Bilder zukommen zu lassen und nach Feierabend, den schoenen Surfstrand mit meinem Surfbrett besuchen! 🙂
Das habe ich naemlich letzte Woche noch in Tacloban kaufen koennen, worueber ich mich echt gefreut hab. Bisher hab ichs geschafft, jeden freien Abend ins Meer zu gehen, um Surfen zu lernen. Noch habe ich keine richtig erwischt, die letzten paar Tage, waren die Wellen zieemlich gross, also nicht ganz so einfach fuer Anfaenger.
Das schoene am Strand hier bei Maydolong ist, dass der Sand wirklich bis ins Meer reingeht. Sonst hat man es oft hier, dass Sand am Ufer liegt, aber ein paar Meter weiter im Wasser, spitzes Lavagestein oder Riff kommt. Da freuen sich die Fusssohlen immer, wenn man Barfuss schwimmen/Surfen geht :).
Auch der Transport mit Surfboard ist interessant. Das oeffentliche Verkehrsystem wird durch „Jeepneys“, eine Art verlaengerte Jeeps gestellt. Weil das Surfbrett unten nicht reinpasst, fahre ich einfach oben auf dem Dach mit meinem Surfbrett mit. Is aber auch nicht allzu gefaehrlich, dank der vielen Schlagloecher faehrt man hier hoechstens 40 ;).
Hier hab ich mal ein Bild, von mir und meinem Surfbrett am Omawas-Strand:

Nicht unbedingt der huebscheste Strand hier, aber wohl der, der am meisten Spass macht. Hier kann man sich ohne Bedenken von 3-Meter Wellen durchschuetteln lassen. Letzten Dienstag haben wir auch knapp den ganzen Nachmittag im Meer verbracht. Wenn ich so ueberlege, hab ich wahrscheinlich hier auf den Philippinen schon mehr Zeit im Meer verbracht, als in Deutschland in meinem ganzen Leben.
Nach dem Schwimmen ist Mirko noch auf eine Palme geklettert und hat uns 3 Kokosnuesse gepflueckt, hier ein Bild von uns, wie wir sie nach dem Duschen „schaelen“:

Das junge Fruchtfleisch schmeckt ziemlich gut mit Zucker.
Vielleicht interessiert euch noch, wie mein bescheidenes Zimmer aussieht? Hier mal die Ansicht von Bett, Stellecke und Fenster:

ja, ich hab nur Blechverschlaege um die Fenster zu schliessen, was man aber fast nie machen muss.
Auf dem Foto seht ihr fast die Haelfte meines Zimmers, fehlt nur ein kleiner Tisch, ein kleines Regal fuer Klamotten und Tuer. Ich bin aber mittlerweile zufrieden damit 🙂
Auch sonst geht es mir hier ziemlich gut, Simeon und ich haben schon ne Menge coole Leute in Hernani kennengelernt, die ungefaehr unser Alter sind und gehen oefters mit denen schwimmen oder am Strand ein gemuetliches Bier trinken. Auch Karaoke singen waren wir schon. Nach 8 Bier, hab ich es sogar geschafft, ein Lied auf Waray (die Sprache von hier) ganz ohne Fehler zu singen! 😀

So, ich hoffe das hat eure Bildergier etwas gesaettigt, wie gesagt, es ist echt schwer hier ans Internet zu kommen. Es koennte wohl ein bis zwei Wochen dauern, bis ich mich das naechste Mal melden kann. Es ist schon eine Tagesangelegenheit, in ein naehergelegens Dorf zu fahren um dort ins Internet zu koennen.

5 Gedanken zu „Maydolong Businesstrip

  1. Hallo Henning,
    das Zimmer gefällt mir gut. Man kann doch auch mit wenig leben, oder? Sobald man sich daran gewöhnt hat. Da errinert mich doch Vieles an Thailand.
    Liebe Grüße

  2. So – Christoph wurde gestern anlässlich seiner bevorstehenden Hochzeit Casino-entjungfert. Und hat direkt aus 50€ 260 gemacht, die Sau 🙂

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